DAU (dümmster anzunehmender user)

Also der Cousin eines Freundes arbeitet wirklich in der Serviceabteilung bei Nixdorf.
Der hat uns mal 2 seiner Oberhämmer erzählt.
1.Eine Sekretärin hat mal angerufen, weil der Rechner nicht mehr gebootet hat und nur wilde Zeichen zu sehen wären. Auf die Frage, was denn auf dem Monitor steht, kam prompt die Antwort:"Ne Tasse Kaffee."
2.Ein anderes Mal hatte ein Abteilungsleiter angerufen, weil er ausversehen eine Diskette gelöscht hatte, auf der ein Programm ala Word lief. Der Servicemensch riet ihm, die Originaldiskette zu nehmen und die Sicherheitskopie wieder herzustellen.
Kurz darauf rief der gleiche Typ noch mal an und sagte, dass das nicht mehr möglich wäre, da jemand die Originaldiskette nach Vorschrift kopiert (mit einem Fotokopierer) und abgeheftet(!!) hätte.
3. Im Radio lief mal ne Serie Frust am Computer. Ich hab das Ding auf der Autobahn gehört und wäre vor Lachen fast in die Leitplanken gedonnert. Da rief eine Sekretärin an und fragte,
wie man beim Druckvorgang die Stückzahl der Kopien korrigieren kann, wenn man z.B.: 1000 statt 10 Kopien losgeschickt hätte. Es hätte wohl nix gebracht den Drucker abzuschalten (War wohl noch in 'ner Art Druckmanager von Word) oder den Computer abzuschalten.
(Bei kleinen Dateien passt so was wohl in den Druckerpuffer) Der Hammer war dann, als der Moderator fragte, wie oft sie denn schon mal so 1000 Kopien ausgedruckt hätte, meinte sie ganz trocken:"So 7-8 mal." Spätestens hier konnte man an den Prustgeräuschen
im Hintergrund erahnen, dass es sich wohl um eine Live-Sendung gehandelt hat. Ich weiß, dass die beiden ersten Geschichten etwas unglaubwürdig sind (eher so Marke jeder kennt sie, aber jeder hat sie in einer anderen Version von jemand anderem gehört), aber halte meine
Quelle doch für recht glaubwürdig.


Ich kann DOS nicht installieren.
Ja, warum nicht ?
Ja, da steht dann: 'Bitte legen sie Diskette 3 ein', aber das geht nicht, da stecken ja schon 2 Disketten im Laufwerk.


Ich habe ein Makro geschrieben, das testet ob der Benutzer anwesend ist.
Wie das denn ?
Na ja, es fragt eben danach...


Hier ein Ereignis am RZ der Uni Hildesheim, welches uns zu denken gab:
(Zur Erläuterung: den Studis stehen als "Terminals" Sun-Sparcstations IPC zur Verfügung.)
Eines Tages kommt ein Student offensichtlich reichlich sauer aus dem Terminalraum und wendet sich sofort an den für Hard- und Software zuständigen RZ-Menschen, hält ihm eine Diskette vor die Nase und meckert: "Jetzt habe ich den Rechner schon viermal aus- und wieder
eingeschaltet, aber der will einfach nicht von der Diskette booten".
So etwas kommt sicher auch an anderen RZ's vor, aber ich war doch hinreichend geplättet.


Ich habe mal ein 3/4 Stunde mit einem Techniker telefoniert, um herauszubekommen, dass er immer nur den Monitor und NICHT den Rechner ein- und ausgeschaltet hat, um neu zu booten. Der Schulungsleiter der Firma (wo ich jobbe) war teilweise immer etwas indisponiert. Er hielt Termine nicht ein, und das eine oder andere wusste er nicht, was er nach dem Studium seiner Mails eigentlich hätte wissen müssen. Kurz bevor er die Firma dann verlassen hat, kam heraus, dass er überhaupt nicht wusste, was Mails sind (obwohl er jeden Tag am Rechner gearbeitet hat, und bei jedem Login die Meldung 'you have mail' kommt).


Letzte Woche war ich 'nen Bekannten in der FH Aalen besuchen. Der ist da UNIX und VMS Systemadministrator. Er war 3 Wochen in Urlaub gewesen und hatte seinem Kollegen, der ebenso wie er fest angestellt ist (nix Hiwi), die Betreuung des Clusters übergeben. Als er zurückkam ausm Urlaub traf ihn der Schlag:
Die VAX war im Bootmodus und auf der Konsole beim Bootprompt war zu lesen:
>>> dir
>>> cls
>>> gwbasic


Benutzer: *aufgeregt* Herr Walder, Herr Walder, mein Drucker geht nicht mehr... und ich muss ganz dringend was ausdrucken...
Walder: hm, was ist denn los mit dem Drucker?
Benutzer: na er tut einfach nicht mehr
Unser Held dümpelt ca. 3 Minuten durchs Haus, bis er vor besagtem Benutzer und Drucker steht.
Walder: da kann ich gleich ne Ferndiagnose machen was nicht stimmt
Benutzer: oh, warum druckt er nicht?
Walder: ohne Strom geht’s nicht...


Hier is nix gefudelt, das hat sich wenn auch nicht im O-Ton so doch sinngemäß hier abgespielt als ich Terminalberatung hatte.
Wie ändere ich was in einem file? Ruf einen Editor auf, z.B. "vi" (Kurzerklärung mitgeliefert)
10 mins später: Geht nicht
Ich geh schauen, da hat der 4 (i.W. VIER) xedits laufen und tippte
an einem Stueck "vi" "vi" "vi" ....


Wieso ich nix können drucken?
Ich geh schauen: Was wohl? Drucker nicht eingeschaltet (und er saß direkt daneben)


3 User kommen wutentbrannt an und beschweren sich, dass da einer ne Maschine ausgeschaltet hat, ich geh schauen und sage ihm was er gemacht hat.
"Ich hab nur den Bildschirm ausgemacht" verteidigt er sich
Der Haken: Es war eine Sparc SLC

Kommt einer rein: "Warum kann ich mich nicht einloggen"?
Ich geh schauen und tüftel und mach und tu und frag ihn seit wann er denn den Account hat,
darauf er : Account? Was ist das?


Kommt einer zu mir und meckert dass einer der PCs keine Disks 5 1/4" mehr annimmt.
Ich schau, seh nix, hol unseren Hardwaremenschen, der schraubt auf
und findet: eine auf die hälfte zusammengeschobene Disk im Schacht mit einem Etikett wo der Name eben dieses DAUs draufstand.

Bei uns gab es kurzzeitig eine Fehlinstallation der neuen HPs. Die /dev/dsk Sachen war world read-writeable. Einer von unseren "Cracks" geht hin und meint: Bei 0s0 wird schon nix passieren, schreibt auf das device und macht noch anderes damit, auf einmal verabschiedet sich die Maschine.
Diagnose: physikalischer Plattenschaden, fragt mich nicht wie, aber das Ding war im Moers.


Einer kommt rein: meine Daten sind weg.
Ich: was hast denn gemacht?
Ich wollte alle files löschen die einen '.' im filename haben. Ich ahnte schon böses und wie ich’s mir gedacht hatte, der Mensch hat nicht 'rm *.* getippt' (wer immer so was auch macht) sondern ihm war ein Space reingerutscht: 'rm * .*’. tödlich!

"press any key to continue" stand auf dem Bildschirm. Der DAU fragte mich:
"Und wo ist jetzt der 'any - key’?“

Kollege "dau" berichtet, sein Rechner sei kaputt. Vor Ort ergibt sich: um die Platte zu reorganisieren, wurde erst ein Backup mit "find. -print | cpio -ocB > /dev/rstp/0yy" erzeugt, dann (als "root") ein "rm -rf /*" gegeben. Und nun lässt sich der Rechner nicht mehr starten und das
Backup nützt auch nichts mehr....


Ein siemens-techniker, nein, es muss heißen, ein sni-techniker, hatte im Versorgungsamt Soest eine neue festplatte in eine mx300 (nsc prozessor) eingebaut, die alte hatte nach einem Stromausfall nur noch Lesefehler. nachdem er den Rechner wieder zugeschraubt hat, rief er im bei uns im Landesversorgungsamt an und fragte: "und was muss ich jetzt machen?".

Ein DAU: Bleibt ein Drucker mitten während der Ausgabe hängen. Was ist mit der Maschine los,´an der er hängt? ping ... geht nicht. ping ... geht, aber ätzend langsam. root login (oh gesegneter reservierter Prozess) geht, wenn's auch minutenlang dauert. ps aux output (bitte warten): die nfsd sind am rödeln wie die blöden Selbige wurden gestoppt, danach suchten wir nach dem schuldigen Programm.
Dieses wurde nach erkennen standrechtlich gekillt; Obduktion der Leiche (aeh, der Source) ergab, dass es offensichtlich floats wild springend aus einem großen Array geholt hatte. Als wir den Programmierer/User fanden, beklagte der sich doch glatt,
was uns denn einfiele seinen job zu killen, und zuhause auf seinem PC liefe das Programm ja auch...
Die Maschinen-Beteiligten: NFS-Client: DECStation 5000/125, NFS-Server: Sun3/160 !!!, und ein wohlzugeschaufeltes Ether. (hmm, für nicht-NFS erfahrene: für jede NFS-Anforderung gehen 64Byte mindestens übers Netz; zwei DS5000 können ein Ethernet prima jammern.) aber eigentlich ist das eher zum heulen...


Wir hatten mal wieder Frischlinge (aeh, Studenten-Rechnerkurs) da. Einer davon 'wusste alles über Unix'. Nach etwa ner Stunde fragte er an, warum die Maschine (DS 5000/200 mit 40MB RAM/200MB swap) sich weigern würde, ihm das Bildverarbeitungsprogramm zu starten. Nun ja, er hatte trotz ausdrücklicher Mahnung, NICHT ^Z zu verwenden, zirka 30 gestoppte Versionen ebensolchigen Programms 'rumhängen ...
ich hab’s ihm dann gaaanz langsam erklärt (und mich für den Rest des Kurses in 3m max Abstand von ihm gehalten ... das die Studies an die Rechner randürfen, heißt nicht, dass da nicht Arbeit drauf liefe derweil.)


Seit einer Weile stehen im Uni RZ Freiburg in einen Raum diverse Sun Sparcs. Vorher gab es im selben Raum PCs mit Textverarbeitung. Das ist jetzt nur noch im Raum nebendran. An der Tür zum Sun-Raum hängt ein großer Zettel: hier sind jetzt Workstations installiert. Zugang nur für Benutzer mit Zugangsberechtigung (Userid).
Da kommen regelmaessig Leute rein, setzen sich an die Dinger, tippen beim login:
WP51 ein und wundern sich, dass nichts geschieht. Die harmloseren gehen irgendwann wieder, manche versuchen, den Rechner neu zu booten um aus diesem blöden Programm rauszukommen,
das immer nur login: schreibt. Da Ctrl-Alt-Del nicht geht, suchen sie den Ausschalter. Jetzt steht an jeder Sun über dem Ausschalter, dass man dieses Ding gefälligst NICHT ausschalten soll.


Rechner verbreitet einen riesigen Lärm, diverse LED's leuchten. DAU kommt rein und sieht nichts auf dem Schirm. Sucht lange nach Netzschalter des Rechners und legt ihn um.
Die Festplatte: IIIIIIUUUUUUuuuuuuuu.......
DAU: wartet, wartet, wartet.
Dann sucht er noch mal den Schalter und legt ihn wieder um.
Festplatte: ...uuuuuiiiiIIIIIIII.
Der Bildschirm wird Hell.
DAU ist hocherfreut und ruft Micr*** Wor* auf.

P.S.
SDAU: wie eben, geht aber vor wieder anschalten an nächsten Rechner und probiert es dort auch. Das habe ich bislang nur einmal erlebt, aber den "normalen" DAU schon mehrmals.


Was Ich immer so witzig finde ist wenn die kommen zu uns und behaupten die X-windows oder Sunview nicht funktioniert und Ihre Rechner gecrashed hat. Es stellt sich IMMER heraus das die X-windows unter Sunview gestartet haben (oder umgekehrt).
Man, da lach Ich mich immer kaputt.

Ab und zu müssen wir alle Maschinen aufmachen Zweck putzen und so. In die Rechnern mit ein schlitz für ein Floppy Laufwerk aber kein Floppy drin finden wir immer ein paar Disketten rumliegen. Das komische ist, keiner fragt nach den Disketten.
Keiner sagt uns "Der maschine XX hat mein Diskette geschluckt".


Obwohl wir könnte die Disketten gut gebrauchen haben wir dann die schlitzen auf alle betroffene Rechnern mit schwarzen Klebeband zu geklebt. Beim nächsten Reinigung haben wir gemerkt: auf einige Rechnern fehlt der Klebeband oder es war auf geschnitten und da lag schon wieder Disketten drin! Es schreib dich mehr als die mir wieder
einfallen und wen Ich aufgehört habe zu lachen :-)


Ein Typ vom Nachbarflur (= Lehrstuhl) kommt bei uns rein: (T = Typ, E = Einer von Uns)
T: "Ich habe ein Problem. Mein Rechner lässt sich nicht mehr booten."
E: "Hm, was hast Du denn als letztes gemacht?"
T: "Eigentlich nichts Schlimmes, ich habe in /etc/rc.local ein paar Zeilen gelöscht.
Bei der anderen Maschine hat das aber dann prima geklappt."
Naja, einer von uns ging rüber und kam ein paar Minuten später grinsend zurück:
Jemand hatte /vmunix gelöscht, weil er Platz brauchte, und meinte, die Datei sei ja wohl überflüssig.


Ein Programmierkurs in einer inzwischen ausgestorbenen Programmiersprache PS440.
Es dürfte in C aber nachvollziehbar sein, deshalb geht's hier in C weiter.
Ein Teilnehmer kommt zu einem Bremser: "Mein Programm läuft nicht."
Hm, das sind uns die liebsten. Also erst mal die Standard Fragen: Wie, geht nicht?
Keine Fehlermeldung? Wie weit kommt es? (Debugger gab's keine)
Nachdem diese Sachen geklärt sind erbarmt sich der Bremser und kuckt sich das Programmlisting an. Igitt, lauter Abfragen "if (blabla == TRUE)". Alles scheint aber soweit klar zu sein.
Also ans Terminal, nachgekuckt, ob die Version im Rechner nicht vielleicht eine andere als die ausgedruckte ist. Nö, alles klar. Programm übersetzt, gebunden, gestartet. Boing.
Absturz. Grübel, grübel. Was macht denn das Programm? Es dauert einige Zeit, bis man den wirren Programmfluss versteht. Aber dann, .. ne, es müsste eigentlich in diesen Programmteil verzweigt werden, dagegen kann man am Verhalten des Programms
deutlich sehen, dass der andere Teil der if Abfrage genommen wird. Hm, ungeheuerlicher Verdacht.
Nachkucken. TATSAECHLICH. Der Typ hat doch tatsächlich TRUE zu 0 und FALSE zu 1 definiert!


Eine Freundin war Operator in einem Rechenzentrum. In diesem Rechenzentrum wurden viele Formulare für verschiedene Firmen gedruckt. Wieder einmal stand ein Lauf des Programms der Firma XY an, das auf Formulare AB druckt. Also muss nachgesehen werden,
ob noch genug Formulare da sind. Es stellt sich heraus, dass nicht genug Formulare da sind, also ruft jemand bei der Firma an, und bittet, sofort ein paar Kartons vorbeizuschicken und zwar hurtig, da der Lauf bald geplant war, und nicht der ganze Zeitplan des Rechenzentrums
durcheinander kommen darf. Die Firma sagt ok und tatsächlich kommt bald ein Lieferwagen der Firma an. Meint der Beifahrer: "Hier sind die Formulare. Um Ihnen Arbeit zu sparen haben wir schon mal den lästigen Rand abgemacht." (Für Kids: solche Formulare sind wie
Endlos Papier, d.h. die Seiten hängen zusammen und am Rand befindet sich eine Perforation um den Transport in Schnelldruckern (Pre-Laser Aera) zu ermöglichen.) Falls jemand diese Geschichten von mir mal in comp.unix.misc oder so gelesen hat: sie sind immer noch wahr.


Kunde mit Faxsoftware beklagt sich am Telefon, dass kein Fax an sein internes Testgerät verschickt wird, sondern die Software immer "Besetzter Anschluss" meldet.
Gespräch zur Fehlereingrenzung:
Q: Sagt das Faxgerät überhaupt nichts? Piept es nicht vielleicht?
A: Nein, nichts, überhaupt nichts.
Q: Keine Meldung im Display des Faxgerätes ?
A: Nein, nichts.
Q: Steht neben dem Faxgerät ein Telefon, das an derselben Leitung hängt wie das Faxgerät?
A: Ja.
Q: ... und ? Klingelt es?
A: Nein, darüber telefoniere ich ja gerade.
Bitte als anonymen Eingang veröffentlichen, da ich mich nicht öffentlich über unsere Kunden lustig machen möchte. ;-)


(Übrigens hat sich bei uns in der Firma der Begriff 'DAU-prooved' als Qualitätsmerkmal etabliert :-)
Nun zu den Anekdoten. Ereignet hat sich alles an der Technischen Hochschule Darmstadt.
Erlebt habe ich alles selber als Tutor beim Fach "Einführung in die Informatik für Ingenieure",
welches Prüfungsfach im Rahmen des Vordiploms bei den E-Technikern ist. Teilnehmer sind zu 80% E-Techniker aus dem 3. Semester. Die übrigen 20% sind größtenteils Wiederholer
oder Erstsemester welche sich teilw. überschätzt haben.
1) Studi kommt und fragt mich wo denn der Einschalter für den PC ist. Ich zeige ihm wo er angeht.
Ca. eine halbe Stunde später kommt derselbe
und fragt, wo die Kiste ausgeschaltet wird.
2) Studentin beschwert sich laut, dass die Diskette nicht aus dem Laufwerk rausgeht.
Eine nähere Untersuchung ergab, dass sie die runde Scheibe aus Ihrer
Verpackung (5,25"-Disk) genommen und so in das LW gesteckt hat.
Die lachend daneben sitzenden Kommilitonen berichten, dass sie sich tierisch über die Sch*-Verpackung aufgeregt haben soll.
3) Student kommt und beschwert sich, dass irgendwas mit dem Sch*-Computer nicht stimmt.
Angeblich wäre die Diskette nicht lesbar. Ich an seinen Platz gegangen und die Disk aus dem LW genommen. Ich: "Ja, klar. Du hast sie verkehrt herum eingelegt." Er: "Nein, die liegt richtig herum drin." Ich: "Was soll eigentlich das zweite Schreibschutz-Loch."
Er: "Ich hab's ausgeschnitten um auch die Rückseite nutzen zu können." Pech für ihn, dass er in den Übungen und in der Vorlesung nicht zugehört hatte.
Auf Grund einschlägiger Erfahrungen der Vorjahre wurde nämlich extra mehrmals darauf hingewiesen, dass es sich bei den LW um doppelseitige handelt.
Jetzt waren 10 untestierte Hausübungen durch das Formatieren der 'Rückseite' den Bach runter gegangen.
4) Studentin hatte aufgepasst und wusste, dass die LWs doppelseitig sind.
Da sie aber nur einseitige Disketten hatte schob sie derer zwei in das LW.
5) Die Übungsaufgaben änderten sich von einem Jahr zum anderen nur sehr wenig.
Eigentlich war es möglich die Musterlösung des Vorjahres ohne Änderungen zu übernehmen.
Selbstverständlich merkten das sogar einige die E-Techniker. Normalerweise machten sich alle wenigstens noch die Mühe die Lösung zu überarbeiten (andere Variablennamen)
und versuchten sie zu verstehen. Einer brachte es aber mal so hart, dass eine Testierung IMO nicht drinnen war: Eine Aufgabe wurde, da sie zu schwer war, entschärft. Sogar die MuLoe
welche vom Vorjahr kursierte enthielt einen derben Fehler. Der eine Studi zeigte mir also die alte Musterlösung, welche noch nichtmal ansatzweise zur akt. Aufgabe passte und wollte mir
partout weismachen, dass er das Programm selber geschrieben hatte. Ich erkannte es jedoch gleich als alte MuLoe, lies ihn aber erst noch ein wenig zappeln :-)
Der gute junge konnte absolut nichts davon erklären. Weder was die eine oder andere Variable zu bedeuten hat, noch was diese oder jene Funktion macht. Als ich ihn dann darüber aufklärte, dass er mich nicht mit der alten MuLoe ins Boxhorn jagen kann und er kein Testat bekommt bestand er immer noch darauf, dass er das angeblich selber machte. Wie ich später erfuhr hat er es dann bei einem anderen Tutor noch mal mit derselben Masche probiert - ebenfalls erfolglos :-))

1. "Wo ist doch gleich der Locher? Ich wollte noch die neuen Sicherheitskopien im Ordner ablegen."
2. Der User gibt - ohne zu wissen, was er tut "chown bin ~" ein und wundert sich, warum er danach immer die Meldung "Permission denied" bekommt, wenn er was abspeichern will... auch "chown username ~" bringt keinen Erfolg :-)
3. User wundert sich, warum - nachdem er die neuste Grafikdemo ein paar Mal hintereinander gestartet hat - es an der Haustuer läutet. Er wird von den Herren mit dem grün/weißen Auto gebeten, mal seinen Telefonhörer abzunehmen... kein Freiton. Eine spätere Prüfung der
Demo mit "strings demoname.exe" findet u.a. folgenden String "AT M0 DP110".


Ich hab' noch einen aus der Schublade "Dümmster anzunehmender Verkäufer"
- Ich schlenderte vor einigen Jahren um die Weihnachtszeit durch die Computerabteilung eines großen Kaufhauses. Um die fachliche Kompetenz des Verkäufers zu testen (*grins*),
stellte ich ihm folgende Frage:
"Haben Sie schon den neuen Rechner, die Cray II, am Lager?“
Worauf der Verkäufer prompt antwortete:
"Hmm...ich glaub' noch nicht. Schauen Sie aber mal nach Weihnachten wieder vorbei, da müssten die neuen Computer kommen."


Ein Benutzer beschwert sich, dass sein Programm ständig abstürzt. Debuggen etc. bringt kein Ergebnis. Schließlich des Rätsels Lösung: der gute Mann schrieb Zwischenergebnisse in eine Datei in sein Homedirectory. Er startete das Programm auf mehreren Rechnern, die alle auf DASSELBE File ihre Zwischenergebnisse reinschrieben und wieder rauslasen......


Das spezielle Problem bei uns ist, dass die Benutzer Physiker sind. Besonders schlimm sind die älteren Physiker, die Computer=Mainframe oder auch Computer=Vax setzen.
Vor kurzem wurde an einen Lehrstuhl, der sich durch einen besonders hohen Anteil solcher Physiker auszeichnet, eine Workstation geliefert, die helfen sollte, den Engpass der Mainframes zu mildern. Entsetze Reaktion bei Lieferung der Maschine: da hängt ja nur ein (!) Terminal dran!!!!

Ein anderes Problem mit Physikern ist, dass die Netzwelt nur aus BITNET besteht. Nun wurde bei uns aber alles, was mit BITNET zu tun hatte, eingestellt und die Leute mussten sich auf Internet umstellen. Zunächst einmal schien die Vorstellung, dass es auf dieser Welt MEHRERE Netzwerke geben könnte, die Phantasie einiger unserer Wissenschaftler bei weitem zu überfordern. So passierte es mehrmals täglich, dass einer von ihnen zu uns stürzte mit der Hiobsbotschaft "Haben Sie gehört: Mail wird abgeschaltet!!!!“
Mittlerweile ist es akzeptiert, dass Mail auch über Internet verschickt werden kann. Nun geht es nur noch um die Erkenntnis, dass eine Internet-Adresse anders aussieht als eine Bitnet-Adresse. Ein Zwischenergebnis dieses schwierigen Umlernprozesses:
To: Bitnetuser.Bitnetnode@Internet.domain.name

Bei der Suche nach den Ursachen einer Cracker-Attacke stellten wir fest, dass der Benutzer, dessen Kennung missbraucht worden war, auf einer anderen Maschine eine Datei hatte, in der alle seine Accounts samt Passwörtern aufgelistet waren.
Auf die Frage, was er sich dabei eigentlich gedacht habe, kam die Antwort: "das war ja ein sicherer Account".

Ein Benutzer beschwert sich darüber, dass er seine Quote überschritten haben soll, obwohl er sich keiner Schuld bewusst ist. Tatsächlich ist sein Homedirectory unter dem Limit.
Den Rest hat er nämlich, um die Quote zu umgehen, ins Homedirectory eines Bekannten gelegt....
"Was, die zählt ihr auch? Ist ja gemein..."


Semesteranfang. Ein Benutzer fragt seinen Nachbarn, wie man ein xterm schließt.
Dieser iconifiziert ein Fenster nach dem anderen und verkündet stolz:
"Siehst Du, Du machst das einfach mit der Maus!".


(das hier kombiniert die Intelligenz eines Betriebssystems mit der des Benutzers und eines wohlbekannten Editors...)
Vor einiger Zeit hatten wir noch einige alte System-V-Maschinen, natürlich ohne Jobcontrol. Des Benutzers Klage: "Ich kann meinen emacs nicht beenden. Immer, wenn ich C-x C-c drücke, kommt die Shell, wenn ich dann C-z drücke, kommt wieder der emacs" (auf diesen Kisten beendet man eine Shell mit C-z).
Der Benutzer hatte ursprünglich einen emacs gestartet, wollte diesen dann mit C-z stoppen. In Wirklichkeit startete der emacs aber eine Subshell, um die Jobcontrol zu emulieren. Da der Benutzer mit 'fg' den emacs nicht wieder bekommen konnte, tippte er ganz einfach 'emacs', um den emacs in 'den Vordergrund zu holen'.
Und 'stoppte' ihn bei Bedarf wieder mit C-z... und holte ihn wieder mit 'emacs' zurück...
Zum Schluss liefen etwa 18 emacse und entsprechend viele subshells, was natürlich _einige_ C-x C-c und C-z erforderte, um sie alle zu schließen....


Eine Zeitlang stürzte X bei uns häufig ab. Deswegen konnte man als 'x' einloggen, um X neu zu starten.
Folgende überaus aufschlussreiche Mail von username läuft beim Systemverwalter ein:
Please explain what happened to xterm emulator.
username.
Genervte Antwort des Sysadmins:
Could you please be more specific? If there is a general problem with X on your machine, just log out and then log in as 'x'. This should start X again.
Die nächste Mail von Benutzer username:
To log in as x, do I have to type xusername at the login prompt?


Also auf einer der letzten EUUG (sorry: EurOpen) Tagungen hatten die 'mal eine "Competition"
Eine Firma stellt Verkehrsleitrechner her (also so Dinger, die Ampeln steuern). Ruft ein Kunde verzweifelt an, einer der "ausfallsicheren" Rechner sei ... nun eben ausgefallen, man möge sich doch bitte 'mal herbemühen und den Fehler beheben. Der Techniker macht sich auf
den Weg zum Standort des Rechners und findet ... nichts! Ein 16-Tonner hatte nämlich das Häuschen, in dem der Rechner stand, einfach weggeputzt!


Ein Kunde ruft an, wenn er seine Maus hin und her bewegte, wurde sich sein Cursor 'rauf und 'runter bewegen und umgekehrt!


Ein Kunde beschwert sich über gelegentliche Ausfälle bei den Wechselplatten.
Nachdem mehrfach das Laufwerk ausgetauscht war, wurde ein Servicetechniker abkommandiert, um sich den Laden 'mal etwas genauer anzusehen und zu überprüfen, wie die denn mit den Plattenstapeln umgehen. Eines Freitags, nachdem die
Wochensicherung gemacht worden war (Platte->Platte), begleitet er den Operator beim Wegbringen der Sicherungsplatten. Im langen, geraden Flur hat dieser ihm dann auf dem frisch gewachsten Boden gezeigt, wie man Curling spielt!


Während einer Telefonberatung gibt der Berater dem Kunden an, was er (in BASIC) einzugeben habe. Als man (fast) fertig ist, sagt er: "Und jetzt sagen Sie bitte BYE!" -- "BYE!"


Folgendes erzählte mir eine Bekannte aus der Telefon-Hotline:
Kunde ruft an und hat Probleme mit dem Installationsprogramm:
"Das Programm sagt, ich soll jetzt die zweite Disk einlegen, aber ich krieg die nicht ins Laufwerk."
"Haben sie denn die erste Disk rausgenommen?“
"Nö. Davon hat das Programm ja nichts gesagt ..."

Eine etwas ältere Sache, die mir selbst passiert ist:
"Wir haben Probleme mit der XYZ-Disk, da kommt immer so eine Fehlermeldung."
"Machen sie uns mal eine Kopie von der Diskette."
Zwei Tage später kommt ein Brief mit einer DIN A 4 - Fotokopie einer 5.25" Diskette...


Spontan fällt mir da mein erstes (BASIC ...iiick) Spielchen ein, dass das ich meinte, besonders narrensicher gebaut zu haben. Also holte ich mir eine völlig Computer-unvorbelastete Bekannte an die Kiste und sagte: "Mach mal!" -- Klappte auch alles ganz hervorragend,
bis zu dem Punkt, als auf dem Bildschirm erschien: "Press any key to continue..." Sie streckte die Hand aus, kreiste mit dem Zeigefinger über der Tastatur, suchte, suchte ... und fand die SHIFT - Taste... --
"Und jetzt?"


Ich habe mal bei Digital im T.S.C. (Telephone Support Centre) gearbeitet und da kamen einige Geschichten hoch:-
TSC "Geben sie jetzt <Return> ein. Was passiert?"
Kunde "nichts"
TSC "Was haben sie getan?"
Kunde "R E T U R N eingegeben"
TSC "Was steht jetzt auf ihrem Bildschirm?"
Kunde "Eine Tasse Kaffe"
Kunde "Gestern funktionierten meine Floppies einwandfrei, heute nimmer"
TSC "Wie haben Sie sie gelagert?"
Kunde 1 "Gelocht und im Leitz Ordner getan"
Kunde 2 "An dem metal Tafel fest gemacht"
TSC "Wie?"
Kunde2 "Mit'm Magnet"
Kunde "Ich habe gestern meine RL02 (Wechselplatte) gewaschen"


OK. Aus dem Alltag in einer Softwarefirma:
Ein Kollege aus der Systemverwaltung macht Telefonsupport, weil ein Kunde unsere Software nicht installiert bekommt. Nach einigem Hin
und Her gibt er schrittweise Anleitungen: "Legen sie die erste Diskette ein und rufen sie [cpio] auf."
- "Ja, habe ich. Jetzt zeigt er eine Liste an."
- "Ja, das ist in Ordnung. Wenn er damit fertig ist, legen sie die zweite Diskette ein und
drücken die RETURN-Taste."
[Klapper, Klick, Tast]
- "So, da kommt jetzt eine Fehlermeldung!"
- "Hm, das kann eigentlich nicht sein. holen sie doch bitte mal die Diskette aus dem Laufwerk."
- "Welche von beiden?"

Gehört: Ein neu eingerichtetes Bürosystem versagt seinen Dienst, der Techniker kommt vorbei und repariert es. Dabei gehen wichtige Dateien ins Bitnirwana.
Daraufhin fragt er die Sekretärin: "So, das hatten wir. Sie haben doch sicher Sicherungskopien?" -
"Ja, da in dem Ordner." Und da waren sie dann auch, fein säuberliche DIN-A-4-Kopien...

Ein Siemens-Techniker, der unsere Computer richten sollte, kam bei uns an und schüttelt sich fast vor Lachen. Er war auf der Autobahn von einem Mann überholt worden, der ihn zum Anhalten auf den Pannenstreifen gelotst hatte. Als beide Fahrzeuge standen,
kam dieser Mann angelaufen und fragte den verdutzten Techniker: "Reparieren Sie auch Waschmaschinen?" Zum Glück war der Techniker schlagfertig: "Ja, haben Sie sie dabei?"

Ein Kollege musste einmal für seinen früheren Arbeitgeber Lizenznummern von gekauften Disketten katalogisieren. Und das geht am besten, wenn man die Disketten auf einen Fotokopierer legt. Man stelle sich die Gesichter der Leute vor, die an dem Kopierenden vorbeikommen :-)


Hallo Olaf!
OK> Wie wäre es denn mal mit RTFM? Oder hast du etwas Besonderes vor?
Das Programm kenne ich nu' nicht. Es ist weder auf den Horn Disks 1 - 7, noch in der Mowgli oder Bastard Box #2 zu requesten.
Kannst Du mir mal sagen, wo's das zu requesten gibt???
Wäre nett.....


*Andy* Neulich bei der COBOL-Klausur... lauter Wiwis...
*Andy* Tutor: "Sie haben eine 'restricted' shell, da gehen nur ein paar Kommandos, stehen auf der Liste vor ihnen..."
*Andy* Liste: vi, cp, mv, more, ...
-> *andy* was machst du in dem Kurs?
*Andy* Wiwi: "Äh, da ist das wq-Kommando ja gar nicht drauf, kann ich jetzt nicht mehr abspeichern?!"
-> *andy* hihi
*Andy* Ich? Och... nachdem ich schon 'nen Fortran-Schein hatte, will ich auch noch 'nen Cobol-Schein...
-> *andy* dir graust auch vor gar nix :-)


DAU: Womit macht man eigentlich Datensicherung?
Ich: Am besten mit einem geeigneten Backup-Programm.
DAU: (Ruft MS Word auf, Finger auf die Tastatur legend und abwartend) "Können wir denn 'mal schnell so ein Programm schreiben?"
Ich: (aus dem 3. Stock springend) "AAAaaaarrrghgghghgh!"


Ich versuche vor ca. 10 Leutchen, jeder vor einem Terminal sitzend, einen login in den Großrechner zu erklären: Ich: " Tippen sie bitte dort wo der Cursor blinkt ( Unterste Zeile ) 'login' ein und danach die Datenfreigabetaste betätigen"
DAU : kurz danach : " uuuuuuhhhhhhhhooaaahhhhh ... "
Ich: (In Gedanken: ) " Was macht der denn da?? " und marschier zum DAU hin.
DAU: Immer noch gebannt auf Monitor gugg
Ich: Erkenne dass DAU mit zunehmender Begeisterung der Tastenwiederholung zusieht.
übrigens der Aufschrei von ihm war dadurch begründet, dass das 'n' von loginnnnnnnnnnn... nach erreichen des Zeilenendes ganz oben in der ersten Zeile wieder aufgetaucht ist.
Nachdem der Bildschirm voller 'n's war, sagte ich zum DAU: " Na wenn das nicht ein VIRUS war ...“
DAU: erschrocken mich Anblick "EIN VIRUS??“
Ich: " Möglich iss alles“
DAU: Zieht seine Hände von der Tastatur weg und schaut seine Fingerganz entsetzt an!!!!!
Und da soll einer gefasst und ohne eine Miene zu verziehen danebenstehen


Ein Freund, der für ein großes Netzwerk in einer Firma zuständig ist, hatte eines Tages mit einem mysteriösem Absturz des Token Rings zu kaempfen. Nach langem, vergeblichen Suchen in der Software fand man die Ursache: Eine Sekretärin hatte ihren PC umgestellt und dabei das Token Ring Kabel in die Videokarte (2. Ausgang) gesteckt...


Dau: Nimmt die Maus, hebt sie ca. 10 cm auf und versucht damit in der Luft zu fahren.
Ich: "Nehmen Sie die Maus und fahren Sie auf dem Maus-Pad dort auf dem Schreibtisch."
Dau: Legt die Maus auf Pad, fährt ca. 3 mm vor/zurück/links/rechts und wundert sich das nichts passiert.
Ich darauf: Legte meine Hand (ich: 22 Jahre Dau: ca. 45 Jahre) auf seine Hand und fuhr ca. 1 Minute mit der Maus rum !!!!Ich glaub jetzt hat er es geblickt!


Da hast Du aber Glück gehabt. Wir hatten mal eine Schulung für angeheuerte Studenten, die auf einer Messe was vorführen sollten. Eine Studentin hatte wohl auch noch nie eine Maus gesehen und dachte wohl, es wäre eine richtige dort eingesperrt oder mindestens
eine Spinne. So fasste sie jedenfalls die Maus an: Mit *gaaaaannz* langen und spitzen Fingern (zwei Stück). Damit manövrierte sie die Maus in stundenlanger Arbeit an den richtigen Platz, ließ sie dann ganz los, um dann mit dem gaaanz spitzen, ausgestreckten
Zeigefinger auf die Taste zu drücken. Wir haben sie *nicht* dazu überreden können, ihre Hand mal satt auf die Maus zu legen, seufz. Ich glaube, sie ist dann auch nicht auf dem Messestand verwendet worden...


(Framstag) "wie viel cpu-zeit hab ich?"
(Framstag) "normal 10 min"
|Princess| da stehen noch gaaaanz viele Klöpse drin
(Framstag) "ich glaub aber es sind 15"
|Princess| *gacker*
(Framstag) "unwahrscheinlich, schau lieber nach"
(Framstag) "wieso behauptest du es sind 10 wenn’s 15 sind"
(Framstag) "SCHAU NACH"
(Framstag) "wieso weißt du das nicht?"
(Framstag) "VERDAMMT LOGG DICH ENDLICXH EIN!"
|Princess| hihihihi
(Framstag) "warum?"
(Framstag) "damit ich nachschauen kann!! gnagnagna!"
(Framstag) "warum kannst du mir es nicht einfach sagen?"
(Framstag) "ICH WEISS ES NICHT!!! ich hab keine telepathischen Kontakte zur VAX!!"
(Framstag) "was weißt du dann überhaupt?"
(Framstag) *erste_mord_gefuehle_heg*
|Princess| OH MEIN GOTT
> "wieso steht da nix aufm Bildschirm wenn ich den editor starte?"
> "weil du das da (zeige auf die Tafel) da eintragen musst"
> "WAAAS?? ich muss das abtippen? selber? wieso macht der Computer das nicht für mich?!"
(Framstag) "wieso muss ich erst ein file erstellen bevor ich es plotten kann? ist der Computer so dumm?"
|Princess| AUA!
(Framstag) "so.. und nun erstell ein file mit deinen Daten"
(Framstag) "wie?"
(Framstag) "mit dem Editor lese"
(Framstag) "jetzt fragt er mich nach dem Namen"
(Framstag) "ja. nimm irgendeinen"
(Framstag) "welchen?"
(Framstag) "egal. IRGENDEINEN"
(Framstag) "aber woher soll ich wissen wie das heißen soll"
(Framstag) "E S I S T E G A L!!“
|Princess| OH MEIN GOTT
(Framstag) "gut, dann nehm ich keinen"
|Princess| OH MEIN GOTT
|Princess| OH MEIN GOTT
|Princess| OH MEIN GOTT
(Framstag) <1.anfall meinerseits>
|Princess| hiiiiiiiilfe
(Framstag) "nein, es ist nur egal WIE es heißt, nicht egal, ob es weinen Namen hat"
(Framstag) "ok. wie muss es nun heißen?"
(Framstag) <resignier>
(Framstag) "nimm wurscht.dat"
|Princess| ist das so schwer sich einen Namen auszudenken??
(Framstag) "warum hast du das nicht gleich gesagt???"
(Framstag) <2. Anfall>
(Framstag) usw. usw. so ging es den ganzen tag
(Framstag) das ist kein job um mit alt zu werden: Biologinnen auszubilden


Bei uns tragen sich gerade wieder die Erstsemester in die Rechner ein.
Das Benutzerkennzeichen dafür ist info1. Einer hat dreimal vergeblich
versucht, sich einzuloggen. Er hat infol getippt (groß INFOL)!


Zum Glück für alle Dau-Gegenüber ist der Monat Oktober vorbei. *Uffff*
Den ganzen Monat immer wieder die gleiche Geschichte: "Bitte geben Sie das heutige Datum". DAU schreibt zB. lo.lo.92. Begründung: das sieht so besser aus.

Der Anwender und die Disketten oder zwei Welten begegnen sich. Ein Trauerspiel in 2 Akten.
Die Personen:
- der Berater (B)
- der Anwender (A)


Akt 1 Wir üben das Einlegen der Diskette
B sitzt am Schreibtisch und klimpert auf seiner Tastatur herum. Auf einmal klingelt das Telefon.
B: Guten Morgen, womit kann ich Ihnen dienen?
A: Ich habe ein Problem mit meinem Computer.
B: Was funktioniert denn nicht?
A: Auf meinem Bildschirm steht, dass ich eine Diskette einlegen soll.
B: Dann tun Sie's doch.
A: Ja, aber muss ich den die Hülle von der Diskette abmachen?
B denkt, dass A die weiße Schutzhülle meint.
B: Ja selbstverständlich.
A: Einen Moment bitte.
Man hört ein lautes Krachen und andere undefinierbare Geräusche.
A: Nun hab ich so eine schwabellige, runde Scheibe in der Hand. Wie krieg ich die jetzt in den Schlitz?

P A U S E

Akt 2 Kopieren einer Diskette
A hat ein Problem mit seiner Datendiskette
B: Ich kann den Fehler hier am Telefon nicht finden. Schicken Sie mir bitte eine Kopie der Datendiskette.
A: Kein Problem.
Am nächsten Tag kommt ein ganz normaler Brief von A an. B denkt: Was will er denn
nun schon wieder. Er öffnet den Brief und findet zwei Din A4 Seiten sowie eine
Kurznachricht die lautet: Anbei erhalten Sie die Kopien der Datendiskette.
A hatte die Diskette auf den Kopierer gelegt und von beiden Seiten kopiert.

ENDE

Der Anwender und die Disketten ...
A hatte die Diskette auf den Kopierer gelegt und von beiden Seiten kopiert.
Gestern erzählte einer der älteren Kollegen bei uns aus der Zeit, als Computer noch richtige Computer waren und Hardware noch Geld kostete, als ein Kilobyte auch soviel wog, und man den Computer noch nicht unter dem Schreibtisch verstecken konnte (eher umgekehrt)...
:-) :-( Da gab es mal eine Computerserie, bei denen auf den Lochkarten schon ein Magnetstreifen angebracht war. Ein Buchhalter, der nun mit diesem neuen System seine Buchungen durchführen sollte, spannte dann die Lochkarten in seine Schreibmaschine und wunderte sich hinterher, dass der Computer seine Buchungen nicht verarbeiten konnte.

Man erzählte uns, dass einige der Abgeordneten die PCs schon nach ein paar Tagen wieder aus ihren Büros entfernen ließen, denn man hatte ihnen versprochen, sie bräuchten nur z.B. "Atomenergie" einzugeben, um alle verfügbaren Informationen über dieses Thema zu erhalten. Aber das einzige, was sie vom Computer bekamen,
war "Falscher Befehl oder Dateiname nicht gefunden".


Benutzer am Telefon.
Berater fragt: Bist Du in Word oder SAS?
Antwort: Ich bin im Hiwi-Raum....


Eine Sekretärin wird Übers Telefon angewiesen, Word zu installieren.
Berater:"Legen sie die Diskette 1 ins Laufwerk ein"
Sekretaerin:"Gut."
B:" Legen sie Diskette 2 ein."
Wird ausgeführt.
B:" Legen sie Diskette 3 ein"
Auch gut.
B:"Legen sie Diskette 4 ein"
S:"Die passt jetzt aber nimmer ins Laufwerk eini...."


Und dann war da noch die Sekretärin, die versuchte, sich alle Dateien auf der Festplatte anzeigen zu lassen. Sie tippte dazu del *.* (English ist wohl doch nicht so einfach...)
und bei der Nachfrage natürlich "Y" ....
Den Rest ihrer Mittagspause war dann eine Beraterin damit beschäftigt die Platte zu retten...


Eine Frage zu Word: "Wo sind denn hier die Sonderzeichen für die römischen Ziffern?"
"Du musst <alt> festhalten und dann auf dem Nummernblock 73 für ein "I" und 86 für ein "V" tippen.....


Dann gibt's noch besonders blöde User:
"Wie krieg ich denn hier die Grossbuchstaben?"


Benutzerin:"Ich kann meine Diskette nicht mehr lesen."
Berater(inspiziert die Diskette):" Was hast Du damit gemacht?"
Benutzerin:"Nichts."
Berater:"Und wie kommt dieser Knick da rein?" (war nur ein kleiner Knick auf der Lesefläche)
Benutzerin:" Ach so, die hab ich nur kurz in der Tür da eingeklemmt."
Berater:"In dieser METALLTUER da??"
Benutzerin:"Ja, wiesoooooo???"


Benutzer:" Ich kann mein Passwort nicht eingeben, da erscheint nichts auf dem Bildschirm......"


"Wieso muss ich mich denn überhaupt einloggen??? ich will doch nur E-Mail machen}"


Ein Benutzer kommt in die Beratung.
Benutzer:"Nebenan im PC-Pool ist alles voll, und der einzige Rechner der noch frei ist geht nicht."
Berater: "Ich schau mir das mal an."
Berater untersucht den PC. Keine Tastatur-Eingabe erscheint auf dem Bildschirm.
Alle Kabel sitzen bombenfest. Ein Reset hilft auch nicht weiter.
Der Berater dreht die Tastatur um, um zu gucken ob die vielleicht versehentlich auf XT statt AT gestellt ist.
Als er sie wieder hinlegen will sieht er den aus der Tastatur herausgeflossenen kalten Kaffee......
Und er trug die Tastatur in die Hardware-Abteilung mit den Worten: "Könnt Ihr die grad mal
trocken föhnen??" ;-)


Liebes Orakel, bietet das Rechenzentrum (oder sonst wer an der Uni) aktuelle Virenprogramme (MS-DOS) an? Mein Chef hat mehr Angst vor Computerviren als vor AIDS.
MfG XXXXXXX Angewandte Physiologie


Kommt ein Doc aus der Klinik gegenüber zu mir in die Beratung:
User: "Ich möchte gerne Daten von Diskette auf die VAX überspielen."
Berater: "Kein Problem, dort im Terminalraum steht ein PC für Datentransfer, daneben liegt eine detaillierte Anleitung."
Diese Anleitung hatte ich selber geschrieben und war meiner Meinung absolut DAU-sicher:
ich hatte jeden Schritt aufgeschrieben, inklusive wo RETURN
zu tippen ist und sogar vermerkt, dass mit RETURN die RETURN-Taste und nicht R E T U R N gemeint war (man kennt doch seine DAUs :-)
Aber bei Medizinern gilt Guertel-und-Hosentraeger-Prinzip; ich stellte mich hinter ihn und beobachtete was er anstellte: Er nahm den Zettel, studierte ihn aufmerksam und schaute mich dann an. Ich nickte ihm aufmuntern zu. Er strahlte zurück, und begann beim
DOS-Prompt zu tippen: "Um Daten mit dem PC zur VAX..."
DER HELD TIPPTE DIE ANLEITUNG AB, anstelle ihrer auszuführen!!
Nachdem ich den ersten Schwindel überwunden hatte, versuchte ich ihm den unterschied zwischen abtippen und ausführen einer Anleitung zu erklären...
Seine weiteren Fehler, wie das nicht-einlegen der Diskette in die Floppy vor dem Transfer, waren dann belanglos und eh zu erwarten.

Area: Witze Date: 13 Mar 93 11:52:44
From: Johannes Guentert (2:241/7811)
To: Alle
Subj: die '90-cps'-Story !
Die '90-cps'-Story
oder: Wie bremse ich einen 486/55 mit 2400er-Modem auf halbe Geschwindigkeit?

Eines Tages loggte sich hier ein User mit einem 486er/55 MHz und normalem 2400er-Modem ein...
Stolz, wie er auf seinen Rechner war, erzählte er mir im Chat gleich von den so aussergewöhnlichen Leistungen dieses Rechners und wollte mir ja gleich ein 300 KB großes File zum Upload geben....
Nun. ich dachte mir ja nichts besonderes dabei und veranlasste meinen gemütlichen 7.14-MHz-Amiga gerade dazu, im Hintergrund ein etwas größeres File zu entpacken, während ich noch einen Text im Editor für die Box zu schreiben hatte...
Der User war gerade am Uploaden, als ich gerade zufällig mal die RD-LED am Modem betrachtete, die gefährlich am Flackern war...
<dunkel_werd__heller_werd>.....Das gibt's doch nicht, sagte ich mir dann, ist ja ein ganz normales 2400er, V.42bis-Pausen wegen schlechter Leitung kann es da nicht geben...
Ich schaltete also mal kurz auf den anderen Screen und sah mir das Upload an... Null Fehler... tse.
Die cps-Rate wurde immer niedriger, von anfangs 150 cps sank die Rate immer weiter und immer weiter, bis sie sich so bei ca. 90 cps einpendelte. Sackzement, das geht ja dann Stunden, bis der seine 300KB hier hochgeladen hat....
Kurzum, ich brach den Upload ab und wollte den User mal fragen, was mit seinem Rechner los sei, ein 486er sollte ja im Stande sein, mit 2400 bps an der Schnittstelle ohne Pausen Daten ans Modem zu schicken, ob er eine neuartige Prozessorbremse ausprobiere oder ob sein Quarz
hinüber sei...:-)
Darauf antwortete er:
"Nein, ich war gerade im Hintergrund beschäftigt, was war denn los?"
Ich: "Tja nun, also wenn das Upload so weitergegangen wäre, würdest Du morgen früh noch
dran sein ;-) Du fährst doch Telemate, dürfte doch keine Probleme bei den Uploads machen, was hast Du denn da zum Geier gemacht?"
daraufhin er: "Nichts Besonderes, nur im Hintergrund ein wenig im WINDOWS herumgeklickt.“
...ROTFL! =:-))
Johannes (Tachy) - Sysop Weird Science
--- Tachy's AmNet-Gate V3.0223
* Origin: -+*#> Weird Science BBS <#*+- 07634-6888 HST/V32bis (2:241/7811)
SEEN-BY: 241/2 1100 2000 2100 2101 2102 2103 2105 2108 2109 2111 2114
SEEN-BY: 241/2200 3400 4000 4150 4200 4250 4500 5200 5300 5400 5600 5900
SEEN-BY: 241/6000 6003 7000 7050 7100 7150 7200 7250 7300 7400 7450 7500
SEEN-BY: 241/7550 7600 7650 7700 7800 7803 7804 7805 7808 7811 7900 8501
SEEN-BY: 244/11 247/8

 

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